Beratung

Beratungskonzept der Helene-Lange-Realschule

Beratungsarbeit ist Beziehungsarbeit und basiert auf Vertrauen. Deshalb ist an der Helene-Lange-Realschule generell jede Lehrerin und jeder Lehrer bei jeglicher Art von Problemen ansprechbar. Ob als Fachlehrer/in oder als Klassenlehrer/in spielt dabei erst einmal keine Rolle.

Fachlehrer/in -> Klassenlehrer/in

Bei vielen Problemen bindet ein/e Fachlehrer/in allerdings ggf. die/den zuständige/n Klassenlehrer/in ein. Der/die Klassenlehrer/in ist DIE Koordinationsstelle, die darüber entscheidet, ob sie in einem bestimmten Fall weitere Beratungs-„Instanzen“ einschaltet, oder selbst die Situation möglichst für alle Beteiligten zufrieden stellend lösen kann.

Klassenlehrer/in -> Beratungsteam

Manchmal ist es erforderlich, dass ein Mitglied des Beratungsteams der Schule hinzu gezogen wird. Dies ist häufig dann der Fall, wenn es sich um sehr individuelle Probleme handelt, die möglicherweise nicht in einem einzelnen Beratungsgespräch geklärt werden können.

Zusammensetzung und Zuständigkeiten des Beratungsteams

Das Beratungsteam setzt sich zusammen aus dem Beratungslehrer, Herrn Knetsch, und der Sozialpädagogin, Frau Czaja, die eng zusammen arbeiten und sich im Zweifelsfall absprechen, wer sich um welche Beratungsangelegenheit kümmert.

Generell lässt sich dabei folgendes unterscheiden:

Der Beratungslehrer ist hauptsächlich zuständig für den gesamten Bereich der Berufsvorbereitung und -orientierung.

Die Sozialpädagogin kümmert sich vor allem um individuellere Problemlagen z.B. aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, psychische und soziale Entwicklung und Erziehungsberatung (in Bezug auf die Eltern).

Um den großen Bereich der Konfliktbearbeitung, wie z.B. Streitschlichtung, Mobbing-Situationen in Klassen etc., kümmern sich alle Mitglieder des Beratungsteams immer in enger Absprache untereinander, wer für welchen Beratungsfall zuständig ist.

Der Schulleiter ist Teil des Beratungsteams, das sich in regelmäßigen Abständen trifft, um die enge Zusammenarbeit gewährleisten zu können.

Natürlich kann auch der Schulleiter bei Problemen angesprochen werden. Er entscheidet allerdings, ob er sich selbst um die Sache kümmert oder ob er sie an den Beratungslehrer oder die Sozialpädagogin weitergibt.

Rahmenbedingungen des Schulsozialarbeiters

Der Schulsozialarbeiter unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht, d.h. alle Gespräche werden vertraulich behandelt und Inhalte nur nach vorheriger Absprache weitergegeben.

Beratung kann in folgenden Bereichen stattfinden:

für Schülerinnen und Schüler

  •     bei Schulschwierigkeiten
  •     bei Problemen in der Familie, mit Freunden, mit sich selbst
  •     bei Konflikten zwischen Schülern oder Schülern und Eltern
  •     in der Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen und Fachdiensten

für Eltern

  •     bei Erziehungsfragen
  •     zum Austausch  über gemeinsame Vorgehensweisen
  •     bei der Vermittlung von Kontakten zu öffentlichen Diensten und anderen unterstützenden Einrichtungen

für Lehrerinnen und Lehrer

  •      bei sozialpädagogischen Fragen
  •      für Informationen, Beratung und Vermittlung an außerschulische Einrichtungen